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Die Radio-Onkologie

Was ist die Radiotherapie ?

Die Radiotherapie ist eine altbewährte Methode zur Krebsbehandlung, die schon seit mehr als einem Jahrhundert besteht. Sie verbessert sich ständig dank einer besseren Kenntnis der Tumore und ihrer Empfindlichkeit gegenüber ionisierenden Strahlen, der Unterstützung durch die Informatik, der medizinischen Bildaufzeichnungen und der Entwicklungen der Technik, die immer präzisere Behandlungen ermöglicht.

Krebs wird durch Chirurgie, Chemotherapie und/oder Strahlentherapie behandelt. Die Strahlentherapie nimmt einen wichtigen Platz in der multidisziplinären Behandlung von Krebserkrankungen ein.

Bei der Radiotherapie unterscheidet man zwischen zwei Behandlungsmodalitäten : der externen Radiotherapie und der Brachytherapie.

Die meisten Patienten werden ausschlieβlich mit externer Radiotherapie behandelt, andere mit Brachytherapie. Verschiedene Patienten werden mit beiden Methoden behandelt.

Die externe Radiotherapie

Die externe Radiotherapie hat das Ziel, eine Krebsregion mittels Strahlen zu behandeln, die von Linearbeschleunigern verabreicht werden (Röntgenstrahlen oder Photone und Elektrone).

Die Gesamtdosis wird in täglichen Sitzungen im Zeitraum von mehreren Wochen verabreicht. Die zu behandelnde Zone ist auf präzise Art und Weise definiert, um die angrenzenden gesunden Gewebe zu schützen.

Die Strahlenbündel durchqueren das gesunde Gewebe, aber seine Widerstandskraft und seine Erholungskapazität ermöglichen es ihm, sich sehr schnell zu regenerieren, im Gegensatz zum Tumorgewebe.

Mehrere Eintrittswinkel werden bestimmt, um die Strahlen auf die Krebsregion auszurichten und um die Schädigung des gesunden Gewebes so gering wie möglich zu halten.

Die Brachytherapie

  •   Hochdosierte Brachytherapie : Gynäkologie
  • Die Brachytherapie benutzt ionisierende Strahlen. Die hochdosierte Brachytherapie platziert radioaktive Quellen (Iridium 92) in Kontakt zum Tumorherd während einiger Minuten bis zu einigen Tagen. Dazu benutzt sie Hilfsmittel: Strahlenquellen. Sie gibt hohe Dosen in kleinem Umfang ab und hat somit eine groβe Wirksamkeit auf den Tumor bei sehr begrenzten Risiken für die umliegenden Gewebe.

  •   Interstitielle Brachytherapie : Prostata
  • Die Brachytherapie der Prostata besteht in der Einbringung von radioaktiven Jodkernen 125 in die Prostata. Sie sehen aus wie kleine silberen Metallfäden. Sie wirken durch radioaktive Ausstrahlungen auf wenige Millimeter. Die Strahlung, die auf Distanz der Prostata und an der Oberfläche des Körpers abgegeben wird, ist ohne Gefahr (sie ist niedriger als die natürlichen Strahlen, denen Sie während eines Aufenthaltes in den Bergen oder eines Fluges ausgesetzt sind). Die Brachytherapie der Prostata erfordert einen kurzen Krankenhausaufenthalt.